Galerie Patrice Vuillard has put up a link to Luciole Press: featured artist Johan Wahlstrom
Check out our page featuring the art of Johan Wahlstrom! www.luciolepress.com/Janie
Spontan, emotional und fabulierfreudig
Ursprünglich ist Johan Wahlstrom Musiker, Texter und Sänger. Er komponierte Pop- und Rockmusik und war in der Modebranche tätig.
Der Bildenden Kunst ist Wahlstrom jedoch seit jeher aufgeschlossen, denn er wuchs in Stockholm in einer künstlerisch geprägten Familie auf.
Noch als er vorrangig in der Musikszene tätig war, zeichnete er häufig nebenher. Vergleichbar mit dem Folk- und Rockmusiker Bob Dylan, der gleichfalls ein expressiver Maler und Zeichner ist, hat auch Johan Wahlstrom ein übergreifendes Gefühl für grundlegende Formen und Rhythmen verschiedener Kunstgattungen. Mehrfachbegabungen sind ja seit Urzeiten der menschlichen Natur zueigen.
Seine eigentliche Passion für die Malerei entfaltete Wahlstrom Ende der 1990er Jahre in Südfrankreich, wo er seit Ende 1979 lebte. Der schwedische Künstler Lennart Nyström, der dort im gleichen Dorf wohnte, entdeckte Wahlstroms Talent und förderte ihn.
Insgesamt sieben Jahre verbrachte Johan Wahlstrom in Südfrankreich. 1999 ging er dort mit seinen Bildern erstmals an die Öffentlichkeit. Ausstellungen in den USA, Schweden, Großbritannien und Spanien folgten.
Seit 2005 lebt und arbeitet der Künstler in Spanien. Hier entwickelte er auch seinen besonderen Malstil. Er wohnt in Marbella mitten in den Bergen mit Blick auf das Mittelmeer.
Das Licht sowie die Farben in Südspanien inspirieren ihn in besonderem Maße. Am liebsten male er im Freien bei gutem Tageslicht, sagt er.
In seine Bilder sind aber auch Erinnerungen an erlebte Dörfer in Frankreich eingeflossen.
Die Verschmelzung der verschiedenen Eindrücke entspricht ganz seinen malerischen Intentionen. Die naiv-expressiven Phantasielandschaften sprechen von der Fabulierfreude des Künstlers. Emotionalität und Spontaneität spricht aus seinen Bildern.
Der Künstler benennt in seinem malerischen Schaffen drei Themengruppen:
- Gesichter
- Menschen
- Plätze
Formal lehnt sich Wahlstrom stark an die Malerei des deutschen Expressionismus an. Insbesondere die Werke von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky zählt er zu seinen Vorbildern. Und in der Tat erinnern Wahlstroms Bilderfindungen sehr an frühe Werke Kandinskys. Auch die Bilder von Karl Schmidt-Rottluff, Christian Rohlfs - und vermutlich auch Edvard Munch - haben Johan Wahlstrom tief beeindruckt, wie dessen Farb- und Formwahl assoziieren.
Wahlstrom bevorzugt reine Farben. Häufig werden seine Kompositionen durch farbige Konturen zusammengehalten.
Auf die Frage, welche Technik er bevorzuge, antwortete der Künstler: „Ich mische alles in die Bilder, was ich in die Finger bekomme. Sei es Kaffee, Sand, Papierschnipsel, Gips, Erde oder gar kleine Steine. Es gibt keine Regeln, ich plane nichts. Ich habe eine Idee, aber weiß nicht, wie ich sie umsetze. Ich benutze eine Flasche als Pinsel, male Konturen mit Gabeln oder einfach mit meinen Händen. Ich fühle das Malen. Aber jeder Maler hat seine Geheimnisse, die verrate auch ich nicht. Hauptsächlich male ich aber mit Acryl.“ (in: „das aktuelle spanienmagazin“, 08/2007)
Deutsche Textbearbeitung: Maria-Ilona Schellenberg
Homepage: http://johanwahlstrom.com/
Eine Reporterin aus den USA berichtet über Wahlstrom wie folgt: https://www.luciolepress.com/Janie.html








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